Hallo liebe Freunde!     

                                                                                                               

 

Seit kurzem bekomme ich neuen Damenbesuch. Die Maja! Sie ist genauso alt wie ich, so groß wie ich und so ein Wildfang wie ich. Ihr seht es passt einfach alles. Auch ist sie nicht Wasser- und Matschscheu, und daher ist es kein Problem unsere Rennrunden auf der Wiese zu drehen. Erst traute sie sich zwar nicht so weg von ihrem Frauchen, ich war auch wieder einmal so laut bei meiner Aufforderung zum Spiel, doch dann faste sie sich ein Herz und rannte an mir vorbei, durch den Matsch, auf die Wiese.

 

 

Na ich sag‘ Euch, da ging dann aber auch so was von ab die Post! Unsere Menschen kamen aus dem Staunen und Lachen nicht heraus und wir hatten Spaß ohne Ende! Nach Herzenslust düsten wir auch durch den Matsch, und das wir, als helle Hunde. (grins, kicher) Aber wir wussten ja, unsere Frauchen sind da völlig entspannt und jeder von uns hat Zuhause einen Gartenschlauch.

 

 

Nach einer ganzen Zeit des Rennens, brauchten wir eine Pause. Das deutete Majas Frauchen wohl als ein Zeichen für den Aufbruch nach Hause. Schade! Aber sie wird wieder kommen und dann machen wir da weiter, wo wir jetzt aufgehört hatten.

 

Wie Ihr wisst, gehen Liam und ich bei meinen Besuchen bei ihm, gerne Spazieren. Diese Woche haben wir Ole den Vorschlag gemacht, auch zusammen loszugehen. Sofort willigte er ein. So zogen wir los und mussten erst ein Stück an der großen Hauptstraße, an der er wohnt, entlang. Doch kaum waren wir an der richtigen Stelle über die Straße, waren wir auch schon in mitten von Wiesen, kleinen und großen Höfen und: Achtung, große Erntemaschine! Schnell hinsetzen, vorbei lassen und weiter geht es. Oh, hatte er es aber schön hier! Und die ganzen Gerüche, voll interessant!

 

Was ist das da hinten? Ist das eine Brücke? Wo eine Brücke ist, ist meistens auch Wasser! Da höre ich doch was plätschern, oder? Tatsächlich, nichts wie rein da. Komm doch Ole! Doch Oles Frauchen traute sich nicht so recht. Schade, also ging es weiter. Noch ein Blick von oben auf das Wasser und hoffen das wir auf dem Rückweg hier noch einmal vorbei kommen.

 

Ach und da waren doch tatsächlich Gleise, ob es die sind, die bei mir Zuhause vorbei kommen. Fährt da auch der kleine Zug  der bei mir entlang kommt? Leider kam er nicht wären wir in der Nähe der Gleise waren. Doch als wir in den Wald neben den Gleisen eingebogen waren, konnte ich ihn Hupen hören. Ja, das war seine Hupe! Das war mein kleiner Zug, oder war das dann nicht auch Oles Zug? Egal, dann ist es eben unser Zug, wir sind doch Freunde!

 

 

Tja und dann, das werdet ihr mir nicht glauben, aber irgendwie kam mir das ein oder andere auf einmal bekannt vor. Hier muss ich schon mal gewesen sein. Und wie ich hier gewesen bin! Mit Kalle (06.05.12) war ich hier. Dort war die Badestelle an die ich mich genauestens erinnern konnte. Unsere Frauchen schienen unseren Wunsch zu kennen. Es machte bei jedem von uns Klick. Die Leinen waren ab und wir Düsten ins Wasser! (Jippi) Also ich plansche ja schon gerne, aber Ole der ist da total verrückt und schwamm auch gleich seine Kreise. Überglücklich und Zufrieden kehrten wir zu unseren Frauchen zurück und ließen uns wieder Anleinen, so wie es sich im Wald gehört.

 

 

So schnell wie wir im Wald waren, waren wir auch wieder heraus und auf dem Weg zu Oles Zuhause. Und wenn ihr Glaubt wir beide waren nun müde, da täuscht ihr Euch. Wir hatten unsere Arbeitstemperatur erreicht, um wie Wild durch Oles Garten zu toben um zwischen durch auch im Teich zu landen. Was für ein schöner Tag!

 

 

Es war Freitagabend, der letzte Freitagabend an dem die Spielstunde in meiner Hundeschule stattfinden sollte. Danach ist sie dann wieder, bis April nächsten Jahres, am Sonntagmorgen. Da mussten wir selbstverständlich hin. Ungeduldig lief ich vor zur Schleuse, aber geduldig legte ich mich hinter der Schleuse ins „Down“ und wartete auf Frauchens Kommando zum Kommen. Es ist ihr Job, mir am eigentlichen Eingang zu Wiese, das Tor zum durchlaufen frei zu halten.   

 

Richtig schummerig war es als wir ankamen und es wurde auch schnell immer dunkler und kälter. Gegen die Dunkelheit wurden die Scheinwerfer angemacht und gegen die Kälte hatten sich unsere Menschen schon gut angezogen und mit heißen Kaffee nach gewärmt. Wir tobten und spielten ja alle herum. Uns war nicht kalt! (grins)

 

Da standen die ersten schon am Tor und verabschiedeten sich. Schade, zum Glück waren da noch Kalle und Mary, das bedeutete aber auch für mich, ich könnte wohl das eine oder andere Leckerli mit abbekommen. (schmunzel, zwinker) Es ging für die beiden nun doch schon nach Hause. Ah, da war Amigo! Nee der hatte auch keine Lust mehr. Schon zu dunkel, schon zu kalt, ach Meno, es war doch die letzte Abendspielstunde in diesem Jahr! So richtig in Fahrt kam ich da dann auch nicht. (schmoll)Wenn keiner mit mir Spielt gehe ich etwas klettern und lass mich durch kraulen, auch gut.

 

Die kleine Pia und ihr Frauchen (mit Leckerli in der Tasche) hatten wir auch mitgebracht. Nun war es aber nicht nur wirklich richtig dunkel, sondern auch tatsächlich Schluss der letzten Freitagabend-Spielstunde in diesem Jahr. Mit einem Sprung war ich im Auto und Pia folgte mit einem riesen Satz. Stolz und brav Sitzt sie neben mir, meine klein Freundin.

 

Aber am Samstag bei den Power-Pfoten, da war wieder richtig was los. Erst war alles wie immer. Der ein oder andere Kumpel war da, so dass eigentlich immer einer zum Spielen  griffbereit war. Und wenn nicht musste Frauchen rann und Bälle werfen. Doch auf einmal, ich dachte ich guck‘ nicht richtig. Da stand Zorro, mein Zorro! (14.07.13 und folgende) Tatsächlich fremdelte er erst nach so langer Zeit mit uns etwas und musste sich als erstes aufs Genauste umsehen. Dabei blieb ich ihm dicht auf den Fersen. Letztendlich war meine Zeit gekommen. Lautstark machte ich ihm klar, dass ich auch noch da bin und mit ihm Spielen möchte. Na endlich, nun reagierte er und wir tollten über die Wiese. Hoffentlich wartet er nicht wieder so lange um ein nächstes Mal zu kommen. Sooo weit weg wohnt er nun auch nicht, da wohnen andere weiter weg und sind fast immer hier. Ist doch auch so super klasse hier!

 

 

So das war es für diese Woche.

Tschüss, macht es gut

Euer Luca