Hallo liebe Freunde!

 

Wir Ihr wisst, bin ich ein absoluter Wasser Fan. Doch das es fast ununterbrochen Regnet und ich außer meinem Teich nun auch noch eine gefüllte Entwässerungsmulde hatte, war sogar mir zu viel! (schmoll) Auch unsere Hühner hatten nicht die geringste Lust rauszugehen.

 

Wie gut das ich ganz geschützt, unter Dach ein Körbchen habe. Frauchen bindet das Netz, das die Hühner von der Terrasse fern hält einfach hoch, so dass wir Hundis immer schnell auf den Rasen und zurück können. Wenn sie es bei diesem Wetter ständig auf und ab baut, ist sie immer ganz nass, aber so geht es ja auch.

 

Es gab ja auch richtig sonnige Tage, bei denen ich das Körbchen vor der Haustür bevorzugte. Da es meist doch windig war, steht es mit der hohen Seite nach vorne und ich liege etwas geschützter. (strahl)

 

Mit Lilo wird es immer besser. Zu Frauchen hat sie schon richtig gutes Vertrauen aufgebaut, und kommt aus ihren Verstecken, wenn sie gerufen wird. Und auch so, ist sie mit Britty und mir ganz entspannt. Läuft zwischen uns herum, und geht auch zu uns auf die Bettchen. Das ich fast ständig hinter ihr her gehe ignoriert sie einfach. Ja sie ist manchmal sogar so frech, dass sie einfach unter meinem Bauch hindurch schlüpft. Dann guck ich immer ganz dumm aus der Wäsche. (grumpf) 

 

Sie sucht merkwürdiger Weise auch immer wieder meine Nähe. Kommt einfach zu mir ins Bett!!! Bei Britty macht sie das nicht. Kurze Zeit finde ich das noch O.K., aber es ist mir doch etwas unwohl und ich gehe. Dabei ist sie so entspannt, streckt und räkelt sich wohlig, zeigt schnurrendes Vertrauen. (seufz)

 

Ist sie zuerst auf dem Bett, weiß ich nicht ob ich mich dazu legen soll. Mir ist wohler, wenn ich bei ihr, aber davor liege.

 

Aber ich werde entspannter.

 

Ja, sogar in der Nacht schleicht sie sich in mein Bettchen. Allerdings liege ich lieber in ausweich Position.

 

Außerdem vielen Regen, hatten wir nun ja auch Tage mit richtig, gut Schnee. Und einer meiner Ole-Tage, war so ein schöner Tag. Freunde strahlend empfing er mich am Tor.

 

Natürlich machten wir erst unsere Tour Richtung Wald, unsere Frauchen brauchten schließlich auch etwas Bewegung. (zwinker) Zwar bin ich ein echter Hofhund, aber ich habe es inzwischen wirklich gut drauf mit dem Straßenverkehr. So kann ich frei Laufen und unsere Leinen sich nicht vertüddeln.

 

Bis zur Au vor dem Wald bin ich frei. Guck da unten schnell nach dem Rechten, dann nichts wie zurück zu meinem Rudel und Anleinen lassen.

 

So stöberten wir fröhlich durch Wald und Schnee. Sogar einen kleinen Hunde Hochsitz hatte ich entdeckt.

 

Weiter ging es, mit all‘ den Gerüchen in der Nase, die im Schnee so ganz anders sind. So gern wäre ich in denen in die Tiefen des Waldes gefolgt, aber da war die Leine zu Ende. Meno! Und auch Ole war schon so viel weiter.

 

Wir erreichten die Gleise, die hier durch den Wald führen. Frauchen wollte das ich mich setze. Es fing an unter mir zu vibrieren. Komisch! So zog ich es vor mich hinzulegen. Als ich mich umguckte, sah ich den Zug der damals an unserem Hof, und jetzt auch dicht an unserem neuen Zuhause vorbei fährt. Als würde er mich kennen, hupte er zur Begrüßung.

 

Auf dem Rückweg, kurz vor dem Ende des Waldes und vor der Au Brücke, trafen wir Bonnie. Da wir alle noch an der Leine waren, konnten wir uns nur etwas „Hallo“ sagen.

 

Kurz vor der Brücke hatte ich meine Freiheit wieder. Es zog mich sofort zum Wasser. Als ich das Ufergebiet wechseln wollte, kam Bonnie angehobst.

 

Fröhlich und ausgelassen tobten wir herum. Nichts war vor uns sicher. Oles Frauchen hatten wir total übersehen, doch sie machte uns schnell den Weg frei. Leider war es Bonnies Frauchen wohl etwas zu wild, und Bonnie kam wieder an die Leine.

 

Ein kleines Stück gingen wir noch gemeinsam, bis sich unsere Wege trennten.

 

Nun war es für uns Jungs auch nicht mehr weit. Nur noch an der Hauptstraße entlang. Ein Mäuschen hielt mich ab sofort mitzukommen, aber schnell hatte ich auf- und überholt. (grins)

 

Erster am Tor! „Schnell kommt, ich bin jetzt richtig gut drauf, Jippi!“

 

Nun aber, oder? Doch erst gab es eine Stärkung in Form von klein geschnittener Fleischwurst. Da sag ich natürlich auch nicht „Nein“ zu. (kicher)

 

So, fertig! Ole war sich nicht ganz sicher, ob wir alle Stückchen gefunden hatten. Mein erster Versuch ihn zum Spielen zubewegen schlug fehl. Nächster Versuch, und….

 

Jaaa, jetzt aber. Schon packte er den Strick, hielt fest, wollte ihn nicht wieder hergeben. Kurz hatte ich ihn wieder. Nur einen Moment später hing Ole wieder am anderen Ende.

 

Nach dem Zieh- und Zerrspiel, kam das Raufen, Balgen und Rennen dran. So im Schnee macht das irgendwie noch viel mehr Spaß!

 

Es zog uns dann aber ins Haus zu unseren Menschen. Oles Herrchen machte sich auf in die Küche, wo leider nichts für mich abfiel. (schmoll) So ging ich zu Oles Körbchen und was sah ich da? Das Stoffhuhn, das wir per Los auf meinem letzten Hunderennen in meiner Hundeschule gewonnen hatten. (05.10.14) Britty macht so etwas ja in Sekunden kaputt, so hatte Frauchen entschieden es Ole mitzunehmen.

 

Ole kam sofort und wollte es vor mir in Sicherheit bringen. Genau kannte er es ja auch noch nicht. Er stellte fest, dass es sogar quietschte, wenn man den Bauch knautschte. Geduldig wartete ich, bis meine Zeit gekommen war. Es war ja eigentlich meins! (seufz) So gern wollte ich es auch nicht wieder hergeben. Doch ich musste einsehen, dass es hier besser aufgehoben war. Britty hätte es ganz schnell kaputt und hier kann ich hin und wieder damit spielen.

 

   Liebe Grüße

Und Tschüss bis zum 03.04.16

       Euer Luca