Hallo liebe Freunde!

 

Viel gibt es nicht zu erzählen, da wir wegen diesem komischen Covid-19 außer Hundeplatz und Einkaufen nichts unternehmen. Trotzdem finde ich mein Leben richtig schön. Mir fehlt es an nichts, und ich habe die Ruhe, die ich „leider“ immer mehr brauche. (schmoll, schäm) Unsere Tage beginnen nach wie vor mit einem Spaziergang durch den Wald. An für mich „guten Tagen“ gewinne ich auch mal beim Stöckchenspiel, wenn auch nur kurz. (zwinker)

Nach dem Waldspaziergang, ein kleines Frühstück und Schönheitsschlaf, hängen Fellow und ich einfach nur ab. Ja, sogar der Wirbelwind Zwergnase kann das inzwischen ganz gut. (grins)

 

Hinter unserm Haus ist der Acker der Baumschule, die unseren Bauernhof gekauft hat. Wir dürfen unsere Gartenabfälle und aber auch den Mist der Hühner dort entsorgen, und so führt es uns jeden Mittag dort hin zur Mistentsorgung. Zeit zum Toben! Das Unkraut steht dort so hoch, dass wir dabei mal zusehen sind und mal nicht. (kicher)

 

Klar, dass wir danach glücklich und ausgepowert sind, was heißt entspannen und ausruhen. Da stört es uns zwei auch gar nicht, das unsere Mädels (Hühnervolk) um uns herum wuselt.  

 

Frauchen hat nach und nach Herrchens Zimmer ausgeräumt, es gestrichen und als ihr – unser – Schlafzimmer hergerichtet. Ihr Zimmer ist jetzt sozusagen Büro. Eine liebe Bekannte ist Umgezogen und brauchte ihre tolle Schrankwand nicht mehr. So hat Frauchen diese bekommen. Da der Schrank um die Ecke geht, ist da hinter eine kuschelige Schlafecke entstanden. Die Matratze von Herrchens Bett hat Frauchen für uns hingelegt. Der Clou an der Sache: zu dem Schrank gehörten zwei Nachtische und so haben Fellow und ich jetzt jeder einen Nachtisch. (ha, ha, ha)

 

Frauchen hatte für sich eine neue Matratze gekauft und ihr für uns auf die Terrasse gelegt. Betten kann man als Hund nieee genug haben. (grins, kicher)

 

Fellow hat ja Leider gerne viel Blödsinn im Kopf. Zum Beispiel würde er die Wasserpflanzen aus dem Teich rupfen, wenn Frauchen nicht eine Sperre mit einer Dachlatte gebaut hätte. Doch die ist Wetter bedingt so verbogen und mitgenommen, und auch irgendwie unschön.

 

So hat Frauchen sich Schwimmnudeln in drei verschiedenen Farben besorgt, in 20cm Stücke geschnitten und auf ein Band gefädelt. Nun schwimmt im Teich eine Sperre wie im Schwimmbad, und ich muss sagen: ich finde es ganz schön und witzig.

 

Habe es auch ausprobiert. Es liegt ruhig im Wasser und macht jede Bewegung mit. Gut gemacht Frauchen! (stolz)

 

Auf dem Hundeplatz haben wir ein Sonnensegel. Doch da wir, auf Grund der Hitze später Abends Longieren gemacht haben, war die Sonne so schnell herum gewandert, dass das Segel als Schutz nicht  mehr ausreichte. So bastelte Frauchen zusätzlich eine Plane an die Seite, die wir noch vom Bauernhof hatten.

 

Das anbauen ging ihr immer sehr schnell, das wegräumen nicht. Ich liebte es einfach mich auf die, zum zusammenlegen ausgebreiteten, Plane zu legen und einzuschlafen. (gute Nacht)

 

Wären des Longieren haben Fellow und ich unseren eigenen Vip-Lounge. Gerne gehen wir freiwillig dort hin, wenn Frauchen uns darum bittet.

 

Mit Wasser und einer Decke ausgestattet, und Frauchens Stuhl daneben, sehen wir zu, wie die anderen Hunde mit ihren Menschen ihre Kreise drehen.

 

Die Hitze hatte sogar das schöne, hohe Unkraut auf dem Acker vertrocknen lassen. Irgendwie ist da an toben nicht mehr so richtig zu denken. Man bekommt so schnell interessante Gerüche in die Nase. (zwinker)

 

Heimlich und schnell, entwickelte sich eine kleine Geschwulst in meinem linken Ohr, versteckt in einer Hautfalte. Frauchen war entsetzt, als sie es entdeckte. Sofort ging es zum Tierarzt.

 

Gleich am nächsten Tag wurde es entfernt. Der Tierarzt wollte mich in Narkose legen, doch Frauchen verweigerte es. Mein Alter und die Hitze machten ihr Angst. Sie vertraute auf meinen Mut und mein Vertrauen in sie. Mit einer örtlichen Betäubung und nur einem winzigen schnitt, war es fast erledigt. Leider blutete es immer wieder nach, doch mit meiner Tapferkeit und in Frauchens Armen, konnte der Tierarzt es veröden. – Ich bin ein Held! (chaka-chaka)       

 

Zuhause gab’s eine Socke über den linken Fuß, damit ich die verödete Stelle bloß nicht aufkratze!!!

 

Leider muss ich immer mehr verstellen, dass ich nicht mehr so mithalten kann. (schnief) Oft, nach dem toben mit Fellow, kann ich hinten rechts nicht mehr richtig auftreten.

 

Auch das Aufstehen fällt schwer.

 

Alle vier Wochen bin ich zu Osteopathie. Es ist wirklich mein alter Rücken. Jedes mal sowas wie ein Hexenschuss. Aber soll ich deswegen keinen Spaß mehr haben? Mit ausruhen, Massagen von Frauchen  und viel schlafen, geht es dann ja auch wieder. (seufz)

 

Nun noch eine Vorankündigung: wir bekommen für ca. eine Woche Besuch. Willy, ein Zwergpudel, kommt zu uns, weil sein Frauchen für eine OP ins Krankenhaus muss. Er ist einer unsere Longier-Kumpels. Er sieht körperlich klein aus, hält sich aber für einen ganz großen. (zwinker)

 

Die Geschichten um Willy und uns bekommt Ihr zum Nikolaus, was auch schon der zweite Advent ist. Bis dahin wünsche ich Euch eine schöne Zeit und bleibt Gesund!!!

 

    Liebe Grüße

         Euer Luca